Aus der Reihe “24FPS – Fotografie im Film”:
Viktor am 24.02.
Foto: Still aus Viktor

7. – 8. März 2026: Leipzig Photobook Festival

24. Februar, 19 Uhr:
24FPS – Fotografie im Film

Viktor

Am 24. Februar, dem Jahrestag des Beginns des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine im Jahr 2022, zeigen wir den Film Viktor – ein eindringliches Porträt des gehörlosen Kriegsfotografen Viktor, der sein Land mit der Kamera verteidigt.

Sergiy Lebedynskyy, ukrainischer Fotograf und Direktor des Museums of the Kharkiv School of Photography, wird für ein Filmgespräch anwesend sein.

Luru-Kino in der Spinnerei, Leipziger Baumwollspinnerei

12. Februar, 19 Uhr:
Fotobuchclub Leipzig

Wir treffen uns einmal im Monat, um Fotobücher zu entdecken, zu hinterfragen und schätzen zu lernen.

HALLE  14 - Zentrum für zeitgenössische Kunst, Leipziger Baumwollspinnerei

  • um 19 Uhr in der HALLE 14. Mehr Infos

    Wir treffen uns einmal im Monat, um Fotobücher zu entdecken, zu hinterfragen und schätzen zu lernen – eine einzigartige Form des visuellen Geschichtenerzählens. Der Fotobuchclub Leipzig lädt alle zur Teilnahme ein, unabhängig von deinem Hintergrund oder Erfahrung. Die Teilnahme ist kostenlos.

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  • um 19 Uhr im Luru-Kino. Mehr Infos

    Viktor verlor im Alter von fünf Jahren sein Gehör. Er lebt mit seiner Mutter in Charkiw, direkt an der russischen Grenze, und als die Russen die Ukraine angreifen, ist es sein größter Wunsch, sein Land zu verteidigen. Fest entschlossen, sich zu beweisen, will er sich an die Front melden, doch er darf kein Soldat werden. Stattdessen wählt er seine Schwarzweißkamera als Waffe und wird freiwilliger Fotograf für die örtliche Armee.

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  • In Kooperation mit der HALLE 14. Mehr Infos

    Das fünfte Leipzig Photobook Festival widmet sich dem Thema „Power / Fragility“.

    Dazu gehören ­Podiumsdiskussionen, Präsentationen, Gespräche, Fotobuch- und Fotoausstellungen, Filmvorführungen, Portfolio-Reviews, Projektionen, Workshops etc.

  • In Kooperation mit der HALLE 14.

    Die schwedische Fotografin Lina Scheynius hat mit ihrem unverwechselbaren Blick auf Intimität, Körper und Nähe hat eine Bildsprache geprägt, die weit über die Kunstszene hinauswirkt und ihr eine große Anhängerschaft eingebracht hat. Trotz dieser internationalen Berühmtheit wird sie regelmäßig von Instagram zensiert oder heimlich ­blockiert – ein Vorgang, der nicht nur ihre Reichweite beschneidet, sondern auch die Machtverhältnisse digitaler Plattformen offenlegt. Im Rahmen der Fotoausstellung beschäftigen wir uns mit der Macht eines Unternehmens vs. Linas Selbstermächtigung als Künstlerin: Ihre Arbeit zeigt, wie sich künstlerische Freiheit behauptet, selbst wenn sie an den Grenzen der Strukturen reibt.

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  • In Kooperation mit der HALLE 14.

    “Where do we go when the final wave hits”

    Der indischer Fotograf Arko Datto dokumentierte zwischen 2017 und 2020 die schwindenden Mangrovenwälder und steigenden Wasserspiegel der Sundarbans in Indien, wo 300 Millionen Bewohner des Deltas den täglichen Alptraum des Klimawandels erleben – Menschen, die am wenigsten dafür verantwortlich sind, aber seine Auswirkungen am stärksten spüren. Mit harten Blitzlichtaufnahmen bei Nacht erzeugt Datto eine surreale, beunruhigende Atmosphäre, die das Festivalthema perfekt verkörpert: die fragile Existenz von Gemeinschaften, deren Macht angesichts der Klimakrise schwindet, während sie gleichzeitig ihren Kampf um Überleben und Würde dokumentiert.

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